Hallo, ich möchte meine Holzteile wie Guido ebenfalls mit 80g GFK beschichten. Drei Fragen habe ich zu dieser Technik: 1. Welche Verdünnung für das angemischte Harz-Härter Gemisch Aceton?, Methanol? 2. Verwendung von Abreißgewebe oder ohne? 3. Abspachteln zum Verschluss der Mikroporen vor dem Schleifen?
Gute Verdünnerwirkung Lösemittelfrei Difunktionell, daher relativ geringe Beeinflussung der Festigkeitswerte, Chemikalien- und Wärmeform- beständigkeit
Zugabe zur Harzkomponente bis zu 10 %
Aktiv-Verdünner härtet im Gegensatz zu Lösemitteln mit aus. Erhöht die Bruchdehnung und Schlagzähigkeit des Harzes, vermindert dabei jedoch die Wärmeformbeständigkeit, Zug-, Druck- und Biegefestigkeit.
PoxySystems® ist ein eingetragenes Warenzeichen von R&G.
ich habe Methanol genommen. Da ich erstens welchen hatte (durch meinen Flugmodellbau Sprit für Methanolmotoren) und zweitens ist er viel billiger als Aceton. Mit Aceton muss du an Kunststoffoberflächen aufpassen das sich dort nichts anlöst. Wichtig ist, dass das Zeugs schnell verfliegt.
Wofür Abreißgewebe, du willst doch nicht weiter drauflaminieren. Spachtel muss du sowieso, die geharzte Fläche ist voll von Microporen. Ich habe auch hier verdünnten Spachtel mit dem Röllchen aufgetragen und dann wieder runtergeschliffen. Das Ganze dann so oft wiederholt bis die Oberfläche glatt war.
Hallo Olli, ich glaube nicht das 10% Verdünnung reichen. Ich habe meinen Harz fast Wasserdünn gemacht. Er zieht dann gut ein und das Lösemittel verschwindet komplett. Wenn du sagst dein Verdünner härtet mit aus, hast du später auch mehr Gewicht. Ich kann nur sagen die Methode hat sich bewährt. Der Flieger sowie die Flächen stehen/hängen jetzt seit über 5 Jahren in der Garage (unbeheizt und Luftfeuchte wie draussen ) teileise unbespannt. Bis jetzt ist weder irgendetwas am schimmel oder modern noch hat sich was verzogen, womit ich bei dem dünnen Flugzeugsperrholz fest gerechnet habe.
Kann ich als neuer Besitzer voll und ganz bestätigen.
Es ist zwar speziell beim Rumpf eine Riesenschleiferei.... aber je besser die Vorarbeiten, desto leichter das Ergebnis.
Der Rumpf ist nun endlich lackiert....5h Lackierzeit und 10 feine Spritzdurchgänge mit 5,5l Lack für 2 Landeklappen, den Rumpf, die Kabinenhaube und Seitenruder....deckend und hochglänzend.
Damit, verbunden mit einer Oratex Bespannung bleiben wir deutlich unter 300kg Leergewicht....trotz der Beschichtung des kpl. Flugzeugs mit Gewebe und Epoxy.