#1 Bespannung von Guido 25.03.2012 10:36

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Wer von euch hat bereits Erfahrungen mit IRSA Produkten?

Ich habe mir gestern Ceconite 102, IRSA Klebelack, IRSA Verdünnung und den passenden Spannlack besorgt. Leider passt die Verarbeitung des Klebelackes so gar nicht zu den Anleitungen von z.B. den Stevens Produkten.
In den Anleitungen von Stevens, die es auf Youtube gibt, wird der Kleber aufgestrichen, das Bespannmaterial angedrückt und hält.

Bei den Klebelach von IRSA wird das zu bespannende Teil erst mehrfach eingestrichen, bis eine leicht glänzende Oberfläche entsteht, dann trocknen lassen, dann wird das Bespannmaterial aufgelegt und mit der Spezialverdünnung der getrocknete Kleber angelöst und durch das Gewebe gerieben. Soweit so gut. Aber, es klebt nicht. Erst nach einer ganzen Weile wenn die Verdünnung wieder verflogen ist entsteht eine Haftung. Mit Wärme passiert übrigens überhaupt nichts ausser, das dass Ceconite schrumpft.

Kann das vielleicht jemand bestätigen oder kann es sein, dass der Klebelack bereits zu alt ist. Auf dem Gebinde steht 10/09/10.

Gruß Guido

#2 RE: Bespannung von Uwe 25.03.2012 12:20

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Erst mal auf de Schnelle
http://www.flugzeug-eichelsdoerfer.de/in...ww.google.de%29

Es gibt aber noch einen Klebelack bei demn das Gewebe in den nassen Lack gelegt wird. Muß ich noch raussuchen.

Uwe

#3 RE: Bespannung von Guido 25.03.2012 12:39

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Hallo Uwe, die Seite bzw. Anleitung ist mir bekannt.

Die beschriebene Vorgehensweise ist die gleiche wie die in der Anleitung. Wenn du dir dieses Video ansiehst "http://www.youtube.com/watch?v=OuJLo6ePMZg" kannst du sehen klebt das Material von Steward (ich hatte oben Stevens geschrieben, sorry) sofort.
Dies vereinfacht das Handling, meiner Meinung nach enorm. Bei dem IRSA Material streichst du erst die kompletten Teile 4-5 Mal ein dann legst du das Material auf und fängst an die zu verklebenden Stellen mit Verdünnung abzureiben. Es dauert eine ganze Weile bevor das Bespannmaterial am Untergrund haftet.

#4 RE: Bespannung von Uwe 25.03.2012 17:49

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Ja, genau. Ich habe auch irgendwo gelesen wie der Kleber heißt. Ich meine einer der deutschen Lieferanten bietet den an. Ich finde das mit dem durchweichen auch bescheuert, wenn es doch einen Kleber gibt der nurt aufgestrichen wird und der Bespannstoff dann eingelegt wird.
Habs gefunden...

http://www.siebert.aero/products/Katalog...r-Ceconite.html

Scheint mir wesentlich Sinvoller.

Uwe

#5 RE: Bespannung von alexappel 25.03.2012 18:49

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Hallo Guido,

das mit den Irsa Klebelack, habe ich damals schon bei den G14, ich denke Du erinnerst Dich noch an unser Gespräch,

gemacht und es hat funktioniert.

1 Klebelack auf das Gefüllerte und Versiegelte Holz 3 bis 4 mal, so dass es halt gut eingestrichen ist.
2 Ceconite auflegen
3 mit der Spezialverdünnung NICHT an das Ceconit gehen, sondern Aceton und einen Lappen und dann durchreiben.
der Aceton ist so flüchtig das hält nach ner 1/2 Minute, aber ein paar Stunden stehen lassen.
4 wenn der Bespanner dan total benebelt ist kann man das Ceconite mit der Heissluftpistole spannen.
5 nach weiten Stunden zum Abkühlen noch 3 - 5 mal Spannlack drauf, aber aufpassen sonst wird das angeklebete locker.
6 DDlack und gut.

Beim Super Seam hast Du kaum Zeit zum Einlegen, das Zeug wird super schnell trocken, dann geht nix mehr.

Stewart Systems gibts bei:
http://www.aircraftspruce.eu/

Grüße

Alex

#6 RE: Bespannung von Guido 25.03.2012 20:52

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Danke für die Rückmeldungen.

Habs jetzt einigemaßen im Griff.

Also man muß wirklich 3, 4, 5 mal das ganze gut mit Klebelack einstreichen, ich habs dann heute draussen gemacht, dann gut trocknen lassen.
Anschliessend Ceconite auflegen und mit der Verdünnung befeuchten, einen Moment warten und dann erst verreiben. Es hält dann ist für mich aber kein kleben.
Nun erstmal warten bis die Klebestelle getrocknet ist, das Ceconite um das zu bespannende Teil legen, straff ziehen und an der nächsten Stelle "verkleben".
Jetzt kann man das ganze mit dem Bügeleisen oder einem Heißluftfön vorspannen. Aber aufpassen das sich nichts wieder löst. Nun das gesamteTeil mit der Verdünnung abreiben bzw. den Kleber durchreiben und gut trocknen lassen.
Endgültig spannen - Fertig. Spannlack kommt noch.

Die gesamte Bude stinkt wie Hölle, ich habe Kopfschmerzen und teilweise ist man wirklich fast benommen. Aber leider steht die Werkbank im Keller und die Fenster sind schon offen.

Auf der letzten Aero hatte mir, ich glaube jemand aus Belgien, das Stewart System gezeigt. Es war, wenn ich mich richtig erinnere, auf Wasserbasis und so gut wie geruchlos.

Ganz ehrlich bei meinem nächsten Flieger probiere ich das Stewart System.

#7 RE: Bespannung von Ralf 25.03.2012 21:14

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Hallo Guido ,
hier auch noch maln link wo das Bespannen ganz gut anhand eines Höhenruders beschrieben wird .(Am ende der Bildreihe )sind ne menge Tips bei. http://www.rocznik.de/Marko/flying/myPla...d_Lack_deu.html

Gruß Ralf

#8 RE: Bespannung von Ralf 01.04.2012 20:35

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Hab heute maln Testrahmen mit Klebelack und Ceconite gemacht ,ging eigendlich ganz gut. Den Klebelack habe ich direkt aufs Holz gepinselt ,wichtig ist dabei eine wirklich gute Schichtdicke.Dann Gewebe aufgelegt und mit einer Mischung aus 50% Verdünner und 50% Klebelack durchgerieben ,dabei gut andrücken .Hielt eigendlich innerhalb weniger Sekunden.Mit einer Hand hab ichs immer leicht Straffgezogen mit der anderen immer Stückweise durchgerieben.Selbst um scharfe 90 Grad Kanten kann man das Gewebe gut kleben .Wobei das anlösen mit der Mischung an den Enden besser wirkte wenn man es zwischen Ceconite und Holz aufträgt und sofort andrückt ,Der Klebelack klebt dann schneller.Das Spannen mit einem Föhn ging auch wunderbar und es blieb alles an seinem Platz.Bei Irsa gibts auch ne Anleitung zum runterladen.

http://www.irsa.de/files/flugzeug_selber_bauen.pdf

Gruß Ralf

#9 RE: Bespannung von Peter2 05.04.2012 17:42

Hi Leute,

ist schon interessant, dass man beim bespannen immer wieder vor einem Aha Erlebnis steht, dann geb ich meinen Senf auch nochmal dazu,
grundsätzlich bin ich nach der Anleitung von IRSA gegangen, ich habe dort auch Verdünnung F, Klebelack und Spannlack gekauft Siebert und etc wollen schon fette Transportkosten kassieren.
Meine Erfahrung ist möglichst 5mal Klebelack auf das Holz, lieber zu dick als zu dünn, da ich diesen noch verdünne habe ich auch schon 7mal gepinselt( schwarzer Pinsel gut zum Haare suchen) wenn ich unverdünnt gestrichen habe hatte ich manchmal so dicke Striemen, dass diese sich nachher beim Füllern zeigen. Durchgerieben habe ich nur mit Verdünnung und so lange verreiben bis nichts mehr angelöst wird. Wenn man eine safige Stelle stehenlässt kann man dort beim weiterarbeiten einen Absatz bekommen. Beim rumprobieren mit Klebelack in der Verdünnung hatte ich den Eindruck,dass im Ungünstigen Fall das Gewebe von oben versiegelt wird und sich weise Stellen bilden.
Auf jeden Fall muß man beim anbügeln vorsichtig sein, selbst wenn der klebelack oberflächlich trocken ist zieht Ceconite 102 sich auch schon mal von einer 60mm breiten Klebefläche ( Handlochrand) nochmal Material nach. Leicht anbügeln ist OK aber wenn die Trommel gespannt werden soll muß man wirklich sicher sein das die Verdünnung auch aus der Tiefe des Gewebes raus ist, das sind natürlich nur meine Erfahrungen.

Dann gutes Gelingen, ciao Peter

#10 RE: Bespannung von Aboriginee 06.08.2012 19:03

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Bezüglich des Stewart Systems habe ich noch einen Link gefunden...

http://www.supercubproject.com/afs.aspx

Weiss aber jetzt nicht inwiefern das jetzt beim bespannen von Holzoberflächen anwendbar ist.

Auch sonst ist die Seite anschauenswert...
http://www.supercubproject.com/

Gruß
Roberto

#11 RE: Bespannung von alexappel 07.08.2012 17:11

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Ich hab mal N Bild gemacht, ich hatte mich ja für ORACOVER entschieden, zusammen mir ORACOLOR......

#12 RE: Bespannung von alexappel 07.08.2012 17:12

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